FAS KINDER

Verhalten
Geburt bis 5 Jahre

Unsere Kinder haben viele gute Gedanken und Pläne. Sie können dies aber oft nicht umsetzen!
Denken Sie daran, dies neurologisch bedingt ist!

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6 - 13 J.
15 - 18 J.
Erwachsene
Eigenschaften
Positives
Verhalten  im Vergleich

 

Inhalt:

Geburt bis 36. Monate
3 bis 5 Jahre
Verhalten 6 - 9 Jahre
Verhalten 10 - 13 Jahre
Verhalten 15 - 18 Jahre
Verhalten Erwachsene
Positive Eigenschaften
Postives

Im folgenden Text hat eine Ärztin alle Verhaltensweisen eingeteilt in Altersgruppen und innerhalb dieser noch in verschiedene Bereiche wie z. B :  Kommunikation/Sprachgebrauch, Sozialisierung/Spiel etc..

Von der Geburt bis zum 36. Monat

Körpermerkmale:

·       kleine Statur/zu klein für das Alter – winzig

·       dünn, zart, dürr

·       kleiner Kopf

·       kurzer  Nasenrücken

·       kurze Augenöffnungen – der Abstand zwischen den Augen ist größer als die der Augenöffnung selber

·       schlaffe/hängende Augenlider

·       kleine Stupsnase

·       flaches Mittelgesicht -  möglicherweise im Profil eher sichtbar

·       Stupsnase – nach vorne zeigende Nasenlöcher

·       schmale Oberlippe

·       schmales Kinn, möglicherweise fliehend

·       die Finger können zu den Fingerspitzen hin spitz zulaufen, meist am Zeige- und Kleinfinger erkennbar.

·       hat oder hatte Herzgeräusche/Herzfehler

·       hat oder hatte Augenprobleme; trägt eine Brille

·       unterschiedliche Wahrnehmungen (Sensorik) (Hypo- oder Hypersensibilität)  bezogen auf: Schmerz, Kälte, Wärme/Hitze, Berührungen, usw.

·       Unter- oder  Überreaktionen/sensitiv/Überstimulation: das Kind „schreckt“ vielleicht  zurück oder „schaudert“, wenn es berührt wird oder reagiert nicht auf tatsächlichen Schmerz

·       dürftiger Schlafrhythmus – es braucht entweder sehr wenig oder sehr viel Schlaf bzw. ist das gesamte Schlafmuster durcheinander

·       entweder isst es nicht richtig, anderseits wieder zu viel

·       permanente Probleme mit dem Toilettengang

·       das Kind ist häufig krank


 

3 bis 5 Jahre

Kommunikation/Sprachgebrauch etc:

·       eventuell langsames Sprechen oder nur nonverbale Kommunikation, kann Wörter zusammensetzen oder Sätze verwenden

·       ignoriert verbale Anweisungen, ist nicht kooperativ (hört nicht zu) bei verbal ausgesprochenen  Be-/Einschränkungen z.B. „Nein!“

·       ist nicht empfänglich gegenüber subtilem Gesichtsausdruck/Körpersprache anderer Menschen

·       kann Anweisungen wörtlich wiederholen, scheint aber nicht in der Lage zu sein, diese auch auszuführen

·       benutzt sein Verhalten zur Kommunikation

Sozialisierung/Spiel:

·       passt nicht auf, was um es herum passiert

·       wirkt oft sehr besorgt, ängstlich

·       hat keine Angst vor Fremden (würde mit Jedem mitgehen)

·       ist zu vertrauensselig

·       ist schnell frustriert oder verärgert über die Handlungen anderer Kinder

·       hat Schwierigkeiten, sich in einer Reihe anzustellen und zu warten

·       kommt seinem Gegenüber zu nah  (Unterschreitung der Fluchtdistanz)

·       kaum Verständnis für Körpersprache oder nonverbale Signale

·       ist überaus herzlich und liebevoll Menschen gegenüber, die es nicht kennt

·       ist charmant, freundlich – dann wiederum überaus belehrend

·       sehr liebevoll, zärtlich, mag gerne Körperkontakt

·       spielt lieber mit jüngeren Kindern oder hält sich eher bei den Erwachsenen auf als bei Gleichaltrigen

·       braucht konstante Beaufsichtigung

Verhalten:

·       zerstörerisch, destruktiv, möglicherweise absichtlich

·       häufig lang anhaltende Temperamentsausbrüche (Koller)

·       will freudige Dinge sofort erfüllt haben – möchte Dinge JETZT sofort

·       geringe Frustrationstoleranz

·       selbststimulierendes Verhalten (Schaukeln, Kopfschlagen)

·       Unfallneigung

·       oppositionell – (man sagt „Ja!“, es sagt „Nein!“)

·       legt extremes Verhalten an den Tag (von ‚sehr liebevoll’ zu ‚sehr gehässig’; von ‚äußert kooperativ’ – zu  ‚Verweigerungshaltung)’

·       reagiert böse und/oder wehrt sich gegen einen Wechsel der geplanten Aktivität, der Routine, der Umgebung

·       berücksichtigt nicht die Konsequenzen für sein Fehlverhalten

·       das Verhalten verschlechtert sich, wenn es aufgebracht bzw. frustriert ist

·       furchtlos, es ist nicht in der Lage, Gefahren zu erkennen oder zu verstehen

·       scheinbar lernt es nicht aus den Erfahrungen

·       widersprüchliche Reaktionen auf Belohnungen oder Konsequenzen

Aufmerksamkeit, Aktivität und Impulsivität:

·       unfähig zu warten

·       unfähig leise zu spielen

·       unfähig still zu sitzen; zappelt herum, wackelt, windet sich

·       die Aufmerksamkeit für eine Tätigkeit kann nicht lange aufrechterhalten werden

·       leicht abgelenkt durch andere Reize (Licht, Farbe, Geräusche, Bewegungen, Geräte, Menschen etc.)

·       leicht überstimuliert

·       kommt in einer Umgebung mit wenig Reizen besser zurecht

·       benötigt die direkte Beaufsichtigung eines Erwachsenen, um sich sicher zu beschäftigen

·       verletzt sich häufig, um den Beschäftigungslevel zu erhöhen

·       kann hypoaktiv sein

Physisch-motorische Fähigkeiten:

(dieser Abschnitt betrifft die Kinder ab 5 Jahren)

·       dürftige Koordination und tollpatschig (Probleme mit der Kontrolle der Grobmotorik)

·       Probleme mit der Feinmotorik

·       Schwierigkeiten beim Werfen, Fangen und Treten eines Balles

·       braucht Hilfe beim Anziehen

·       wird als unbeholfen/ungeschickt/linkisch beschrieben

·       Augen und Hände arbeiten nicht zusammen

·       ermüdet schnell durch körperliche Strapazen

Erkennen/Gedächtnis:

·       entwicklungsverzögert

·       Schwierigkeit im Verstehen von abstrakten Dingen

·       scheint unfähig zu sein, eine Verbindung zwischen einer Handlung und deren Konsequenz herzustellen

·       Probleme mit Gestaltungsbegriffen, d. h. Dinge zu verstehen wie: bald, wann, wenn, bevor, nach, Morgen

·       Rechenprobleme, Probleme Anweisungen zu folgen, Probleme mit dem Alphabet

·       erlernt eine Fähigkeit, und vergisst es schnell wieder schnell

·       hat Schwierigkeiten, einfache Entscheidungen zu treffen

·       begreift einfache Anweisungen nicht

·       sprachliche Mängel, Ideen und Informationen auszudrücken: verwendet u. U. viele Wörter,, sagt damit aber sehr wenig aus

·       scheint unfähig zu sein, gelernte Fähigkeiten von einem Gebiet in ein Anderes zu übertragen, d. h. „Zu Hause darfst du nicht schlagen“  muss wieder erlernt werden als „In der Schule darfst  du nicht schlagen“

·       schlechte Problembewältigung –  will immer wieder die gleiche Herangehensweise versuchen, die nicht funktioniert, die – versucht nicht, etwas anderes auszuprobieren                

·       chronisch frustriert

·       ist leicht durch Dinge verwirrt

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