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Ann Gibson, FASworld Deutschland (Namensänderung des Vereins in: fasd-Deutschland e.V. )

Ann Gibson, 1955 in Lancashire geboren, wohnhaft in Kiel,  gründete FASworld Deutschland.

Um dem Wunsch ihrer Pflegetochter Sinja, welche von FAS schwer betroffen ist, zu entsprechen, begann sie an die Öffentlichkeit zu gehen. Als Ann einen internetfähigen Pc bekam, suchte sie nach Informationen über das fetale Alkoholsyndrom und fand regen Austausch über eine englischsprachige Gruppe: faslink. Dort schlug sie eines Tages vor, dass jeder in seinem eigenen Land die Menschen auf das Problem FAS aufmerksam machen könne. So entstand FASworld, in weltweit 17 Ländern gibt es Koordinatoren, die an der Aufklärung zum Thema FAS arbeiten.

Ann Gibson fing sofort an, Kontakte in ganz Europa zu knüpfen. Sie machte Ärzte und Professoren ausfindig und arbeitet mit ihnen zusammen, erstellte Flyer und Poster, veranstaltete Informationsabende und vieles mehr... Außerdem  gestaltete sie eine Homepage, gründete eine Yahoo-Group, damit sich Menschen zu diesem Thema austauschen können. Aus dieser Gruppe heraus hat sich die FASworld Familie gebildet, aus der ein nunmehr eingetragener, gemeinnütziger Verein entstanden ist.

Ann Gibson hat es in großartiger Weise verstanden, Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren, sie spornte uns alle an, unser Wissen weiterzugeben. Ihre große Liebe zu den Kindern spiegelte sich in all ihren E-mails wieder und in den vielen Gesprächen, die wir mit ihr hatten, konnten wir sehr viel lernen. Ann Gibson verstarb am 19.09.2004, einen Tag nach dem Symposium zum Thema FAS in Berlin.
Ich habe Ann Gibson sehr viel zu verdanken und so hoffe ich, dass mit dieser Seite Verständnis, Achtung und Liebe zu den Kindern mit dem Fetalen Alkoholsyndrom geweckt werden kann.

Angefangen hat alles, als Sinja in die Familie Gibson kam und hier ist Sinja's Geschichte

Brief an Ann - 19.9.2005

Artikel von Ann Gibson im ICEBERG

Bericht über Ann Gibson im ICEBERG

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  Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr, DRK-Kliniken Berlin

Prof. Spohr merkt man sein Engagement für die Kinder mit dem fetalen Alkoholsyndrom an. In seinen Vorträgen spürt man die eigene Betroffenheit über das Leben der Kinder. Durch die Zusammenarbeit mit ihm habe ich mir viel Wissen zu diesem Thema  aneignen können. Derzeit arbeitet Prof. Spohr an einem europäischen Zusammenschluß der Länder, um auf europäischer Ebene für die Kinder mehr erreichen zu können.  Seine eigenen Bücher und Publikationen sind in der Regel in Englisch verfasst. In Amerika gilt er als einer der führenden Ärzte auf dem Gebiet der Forschung zu FASD.

Durch seine Beteiligung an der EUROMAC Studie und seine Berliner Langzeitstudie verfügt er über eine große Erfahrung über die Entstehung, Folgen und das Verhalten der Kinder. Als Mitglied von FASworld hat er es möglich gemacht, dass von 2002 bis 2004 große Symposien in Berlin veranstaltet werden konnten. Außerdem war er in einigen Sendungen zu diesem Thema zu sehen u.a. in Stern - TV und Brisant.

In seiner Klinik (DRK Klinik Berlin Westend) gibt es eine der wenigen Spezialsprechstunden in Deutschland für das fetale Alkoholsyndrom

Mitwirkung am Film: Alkohol in der Schwangerschaft - jetzt lieber nicht!

Literatur von Prof. Spohr

Einladung der DRK Kliniken zum FAS-Tag 2002

Bericht über den FAS-Tag 2002 in Berlin

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Prof. Dr. med. Hermann Löser, Uni Münster

Prof. Löser war - zusammen mit Prof. Spohr und Prof. Majewski - einer der Professoren, die sich intensiv mit dem Thema FAS auseinander setzten. Das Buch von Prof. Löser ist für mich immer wieder eine sehr gute Informationsquelle. Er unterstütze Elterninitiativen und auch FASworld in ihrem Bemühen, aufklärend zu wirken. Von ihm haben wir auch die Erlaubnis erhalten, seine Texte und Bilder verwenden zu dürfen.

Ich erinnere mich noch sehr genau an meine erste Begegnung mit Prof. Dr. med. Hermann Löser in Berlin, 2002, anlässlich des 1. großen Symposium zum FAS - Tag. Ann Gibson hat zu diesem Tag einen Infotisch aufgebaut, den ich betreuen sollte. Ich stand erst wenige Minuten hinter dem eindrucksvollen Infotisch, mit nur wenig Informationen über den Inhalt desselben und war aus diesem Grund noch etwas unsicher.  Ein netter älterer Herr, steuerte als erstes sofort zum Infotisch auf dieses Buch zu und wollte es gleich kaufen.
Zu meinem Bedauern musste ich das Ablehnen, da es Ann's Privatbuch war und nur zur Ansicht auf dem Infotisch lag.  Ich selber kam ein wenig ins Schwitzen, weil ich gleich meinen ersten 'Kunden' vergraulen musste. Zu meinem Schreck wurde er zu Beginn des Symposiums auch noch als Prof. Dr. med. Löser vorgestellt. Diese Geschichte habe ich natürlich zu Hause zum Besten gegeben und immer, wenn mein 7-jähriger Sohn nun den Namen "Prof. Löser" fallen hört, fragt er sofort nach: "Ach, ist das nicht der, der sein eigenes Buch kaufen wollte!" und amüsiert sich königlich.   Ich schreibe dies nicht, um mich über Prof. Löser lustig zu machen, ich denke, dass er sich freute, dieses Buch zu sehen und nicht wusste, dass es im normalen Buchhandel noch erhältlich ist.

Prof. Löser verstarb im September 2003, eine Woche nach Ann Gibson. die Nachfolge in Forschung und Diagnostik zum Thema FAS, hat er Dr. Feldmann übertragen.

Publikationen von Prof. Löser

Literatur von Prof. Löser

Artikel über Prof. Löser ICEBERG

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Prof. Dr. med. Majewski, Uni Düsseldorf

Prof. Majewski war einer der ersten Professoren in Deutschland, der sich eingehend mit dem Thema FAS auseinander gesetzt hat. Mit seinem Buch: Die Alkoholembryopathie  hat er ein wissenschaftlich gut fundiertes Fachbuch für Ärzte geschaffen.

Literatur von Prof. Majewski

 

 

  Dr. rer. med. Reinhold Feldmann, Diplompsychologe, SPZ Uni Münster

Einer der wenigen kompetenten Diagnostiker in Deutschland zum Thema FAS-Diagnostik und Beratung.

 Er ist seit 1996 psychologischer  Fachgutachter bei verschiedenen Gerichten und leitet seit 2001 die Strechstunde "foetales Alkoholsyndrom (FAS)" im SPZ der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Uni Münster.

Seine Vorträge zum foetalen Alkoholsyndrom sind einprägsam und außerdem so abgefasst, dass Nicht-Mediziner sie gut verstehen können. Auf sehr spannende Art und Weise führte er uns in Berlin am 6. FAS-Tag  in die Welt der Kinder mit FASD. Er schilderte anschaulich ihre Gedankengänge und Verhaltensweisen, so dass auch dem Letzten in der Runde die enormen Schwierigkeiten und Probleme unserer Kinder klar geworden sind.

 

 

Ann Streissguth  

 Ann Streissguth is Director of the  Fetal Alcohol and Drug Unit  and  Professor in the Department of Psychiatriy and Behavioral Sciences at the University of Washington, School of Medicine in Seattle.

Sie ist eine sehr engagierte Frau, die seit Jahren Studien zum Thema: FASD durchführt. 1973 war die Psychologin Ann Streissguth darüber schockiert, wie wenig wissenschaftliche Dokumentationen es über die Schäden über Alkohol in der Schwangerschaft gibt. Sie gedachte, diese Lücke mit ihren Erfahrungen zu füllen. In dieser Absicht schrieb sie ihr Lebenswerk, mit Weisheit, Authorität und essentiellen Erkenntnissen rund um alle alkoholbedingten Probleme. Es ist ein umfassendes Buch, in dem Ann Streissguth uns ihr Wissen aus ihrem langjährigen Erfahrungsschatz mitteilt.

Das Buch heißt: Fetal Alcohol Syndrom - A Guide for Families and Communities

Internet: Uni Washington:  depts.washington.edu/fadu/

 

Dr. phil. Martin Zobel, Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut, Wissenschaftlicher Begleitforschung der Kliniken Daun. Psychotherapeutische Praxis in Koblenz, Rheinisches Institut für  angewandte Suchtforschung Koblenz, Lehrbeauftragter der Katholischen Fachhochschule Köln, und  der Fachmann für Kinder aus suchtbelasteten Familien.

Seine Publikationen:
http://www.rias.de/publikationen_zobel.doc
Sein Profil:
http://www.rias.de/profil.htm

Dr. Martin Zobel
Diplom-Psychologe
Psychologischer Psychotherapeut
Bahnhofstr. 6
56068 Koblenz
Tel/Fax: 0261/43 78 8
E-Mail:   Martin.zobel@t-online.de
Internet: www.martin-zobel.de

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