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Gefühle der Eltern

Nicht nur Alkoholikerinnen gebären alkoholgeschädigte Kinder. Ein einziges Trinkgelage ist schädlich. Jodee Kulp

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Die Kinder haben eine andere Wahrnehmung als wir!

 

In Ruhe mit dem Kind reden!

 

 

Wie fühlen wir uns, wenn wir belogen werden?

 

Hoffnungen und Wünsche sind oft nur Visionen, die nichts mit der Realität zu tun haben!

Was geht in uns Eltern vor?

Wie können wir damit umgehen, wenn wir von unseren Kindern immer wieder belogen und enttäuscht werden?

Als erstes gilt es zu bedenken, dass unsere Kinder eine andere Wahrnehmung haben als wir. Wenn sie eine Aufgabe haben und diese Aufgabe an zwei oder drei Tagen zuverlässig wahrgenommen haben, dann heißt das nicht, dass sie es am 4. oder 5. Tag auch schaffen.

Möglicherweise denken sie, sie hätten die Aufgabe schon erledigt. Sie hatten sich ja an einigen Tagen Mühe gegeben und alles hat geklappt, also ist das abgehakt, erledigt.  Dass es wieder einen neuen Tag gibt, an dem die gleiche Aufgabe ansteht, wird oft übersehen. 

Ganz sicher ist auch oft Bequemlichkeit oder Drückebergerei im Spiel.  Aber es passiert oft, dass, wenn wir fragen, ob die Aufgabe erledigt ist, wir ein überzeugtes "JA" hören.  Und bei einer Kontrolle sehen wir, dass nur ein Teil erledigt wurde, oder die Tabletten, die wichtig sind, immer noch in der Schachtel liegen. Diese Liste ist beliebig fortsetzbar.  Unsere Kinder denken oft, sie hätten das erledigt oder wenn sie einen kleinen Teil erledigt haben, dann denken sie, es wäre alles schon getan.

Wichtig ist, dass wir in aller Ruhe mit dem Kind reden. Es nutzt beiden nichts, wenn mit Vorwürfen gearbeitet wird. Sagen Sie dem Kind, dass Sie festgestellt haben, dass dies oder jenes nicht erledigt wurde. Fragen Sie es, woran das liegen kann? Vereinbaren sie ihm bei wichtigen Dingen - wie z.B. Tabletteneinnahme - dass sie das gemeinsam tun können.
Sie können auch eine Punkteliste erstellen, wo das Kind genau abhaken kann, was erledigt ist und was nicht.  Das Kind kann lernen, nur anders und es braucht ein externes Gedächtnis - nämlich Sie!

Die andere Frage ist - Was fühlen wir, wenn wir belogen oder enttäuscht werden? Warum sind wir wütend? Warum passiert es uns, dass wir schreien oder zumindest äußerst erregt sind?

Ich denke, es ist äußerst wichtig, sich mit sich selber auseinanderzusetzen. WARUM habe ich diese Gefühle? Ich weiß doch, dass das Kind anders ist und trotzdem ärgere ich mich über das Kind. Kann es daran liegen, dass es eine Zeit gab, in der ich mir besondere Mühe gab und es lief auch besonders gut und nun fängt alles wieder von vorne an?

Habe ich gedacht, das Kind hätte es geschafft?

Habe ich gehofft, dass das Kind nun weniger auffällig ist? Warum - wegen der Nachbarn, wegen mir selber - um des Kindes willen?

Stellen wir uns unseren eigenen Wünschen und Vorstellungen und machen wir uns klar, dass wir immer wieder mit Rückschlägen rechnen müssen. Sie sind schlicht und ergreifend vorprogrammiert.

Machen Sie sich auf den Weg - auf die Reise zu Ihrem Inneren um Ihnen und Ihrem Kind besser helfen zu können.

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Stand: 15.04.13

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