Chris Surbey
Geb. 13. Oktober, 1987 - gest. 6. Juni, 2005

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"Ich will nicht sterben"

Waren die letzten Worte von Chris, der sie ausgesprochen hat, bevor er starb. Chris hatte FASD und dies erforderte eine engmaschige Beaufsichtigung aufgrund seiner mangelnden Urteilsfähigkeit und seiner Unfähigkeit, gefährliche Situationen zu vermeiden. Seine Wohnunterbringung durch die Gemeinde erlaubte nur eine Tagesaufsicht. Seine Eltern plädierten bei der Agentur dafür, ihn Nachts genauso zu beaufsichtigen, da das größte Risiko während der Abendstunden gegeben ist, wenn er allein aus der Gemeinschaft herausgeht. Chris wurde diese Freizeit gegeben, damit sie ihm helfen sollten, sich für die Unabhängigkeit vorzubereiten für sein Leben als Erwachsener. Im Alter von 17 Jahren ist er mit FASD ungefähr 10 Jahre weit weg von der Reife, die er eigentlich haben müsste. Er ist allein aus dem Haus gegangen und traf seine Freundin. Auf dem Heimweg wurde er im Park von jemandem mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Er wurde immer wieder in die Brust gestochen. Nachdem der Angreifer geflohen ist, versuchte Chris, Hilfe zu bekommen. Jemand hörte ihn und rief den Krankenwagen, der innerhalb von Minuten gekommen ist. Aber Chris war tot, ehe er im Krankenhaus ankam.

Chris ist nicht der erste Leidtragende in einem unzulänglichen System. Er wird nicht das letzte Opfer sein. Wie viele Kinder mit FASD müssen sterben, bevor wir aufwachen und merken, dass sie eine engmaschige Unterstützung und Beaufsichtigung brauchen. Chris hat die Chance, erwachsen zu werden wohl verdient und die Freiheit, die er wollte auch bekommen. Eine Freiheit, die verloren ging sobald sie gewährt wurde. Kinder wie Chris brauchen adäquate Hilfen, so dass sie aufwachsen können zu Erwachsenen in einer sicheren und gesunden Umgebung.

Chris ist gestorben, bevor er erwachsen wurde. Seine Eltern trauern um den Verlust ihres Kindes, das sie geliebt hatten. Bitte lassen Sies einen Tod nicht vergeblich sein.

Vince Surbey


 

Chris Surbey
October 13, 1987 - June 6, 2005


"I don't want to die."

Those were the last words Chris spoke before he died. Chris had FASD and required close supervision due to his poor judgment and his inability to avoid risky situations. However, the residential placement provided for Chris only allowed for daytime supervision. His parents pleaded with the agency to supervise him at night as well, as he is at highest risk during the evening hours, when he would go out alone into the community. Chris had been given free-time hours to help him prepare for independence as an adult. At 17 years of age, with FASD, he was about 10 years away from the maturity he would need to be on his own. At 17 years of age, he went out alone late at night, and one night he did not come home. After meeting with his girlfriend, Chris was walking home through a park and was attacked by someone weilding a knife. He was stabbed repeatedly in the chest, and after his attacker fled, Chris tried to call for help. Someone heard him, and called for paramedics who came within minutes. But Chris was dead before he got to the hospital.

Chris is not the first victim of an inadequate system. He will not be the last. How many children with FASD must die before we wake up and realize that they need a strong support system with close supervision? Chris deserved more than a chance to exercise the freedom he wanted, and was given. Freedom that was lost almost as soon as it was granted. Self-determination for teens like Chris too often turns into self-termination. Children like Chris need adequate support services so they can grow up to adulthood in a safe and healthy environment.

Chris Surbey died before he even reached adulthood. His parents grieve the loss of a child they loved dearly. Please do not let his death be in vain.

Vince Surbey

2005/www.faskinder.de